Abenteuer und Sicherheit – Freiheit und Ordnung: zwischen diesen Bedürfnissen, diesen Polen schwingen wir hin und her, hin und her. Im Leben wie im Schreiben.
Meine Arbeit schreitet beide Pole ab: die Freiheit und die Ordnung, das Abenteuer und die Sicherheit.
Die Freiheit hat bei mir Vorfahrt. Denn der härteste Feind des Schreibenden ist sein innerer Zensor, der mit böser Zunge alle Vorschläge verwirft und den Schreibenden dazu verurteilt, vor dem leeren Blatt in eine konventionelle Wendung zu flüchten – oder zu kapitulieren.
Zuerst mache ich Mut, alles aufzuschreiben. Im Vertrauen darauf, dass der Schreibende in den Sätzen kleine Schätze auffindet, mit denen er weiterarbeiten kann. Die erste Fassung schreibt man mit dem Herzen.
Die zweite mit dem Hirn. Erst dann geht es darum, mit Hilfe von bewährten Kriterien den Text zu fräsen, zu feilen und zu schleifen. Bis er glänzt und eine glatte, schön geschwungene Form bekommen hat. Dabei dürfen sich die Schreibenden an allem erproben, was zum Schreiben gehört: in Übungen zum Hineinfinden in Thema und Text und Einstieg, in Übungen zur Sprachästhetik und Präzision, zur Sinnlichkeit der Sprache und Pointierung. Freiheit und Ordnung. Damit die Texte rotbäckig und saftig werden. Auch später, im redaktionellen Alltag. Was nützen Tipps und Hinweise, wenn sie sich nicht in der Praxis bewähren dürfen?
Gemeinsam mit den Teilnehmern meiner Seminare räume ich geduldig die Hindernisse beiseite, die ihnen im Wege stehen, wenn sie einen Text schreiben. Sie dürfen sich spielend ausprobieren – wie im Kindergarten. Das Gymnasium kommt früh genug. Wenn sie sich ausgetobt haben.
Wer länger mit mir arbeitet, darf sich geduldig mit seinen Schreibhemmungen und seiner Angst vor Erfolg auseinandersetzen. Ich bin nicht ehrgeizig. Aber ich setze mich leidenschaftlich dafür ein, dass Begabung ihren Weg in öffentliche Aufmerksamkeit findet.
Dazu gehört eine präzise und konstruktive Rückmeldung auf die Texte. Humor ist dabei meine stärkste Waffe. Und Respekt vor der feinstofflichen Seite des Schreibens. Es geht immer um den ganzen Menschen, nicht um eine Maschine. Geduldig bin ich, bis der richtige Ton kommt. Und dann freue ich mich.
Meine Arbeit schreitet beide Pole ab: die Freiheit und die Ordnung, das Abenteuer und die Sicherheit.
Die Freiheit hat bei mir Vorfahrt. Denn der härteste Feind des Schreibenden ist sein innerer Zensor, der mit böser Zunge alle Vorschläge verwirft und den Schreibenden dazu verurteilt, vor dem leeren Blatt in eine konventionelle Wendung zu flüchten – oder zu kapitulieren.
Zuerst mache ich Mut, alles aufzuschreiben. Im Vertrauen darauf, dass der Schreibende in den Sätzen kleine Schätze auffindet, mit denen er weiterarbeiten kann. Die erste Fassung schreibt man mit dem Herzen.
Die zweite mit dem Hirn. Erst dann geht es darum, mit Hilfe von bewährten Kriterien den Text zu fräsen, zu feilen und zu schleifen. Bis er glänzt und eine glatte, schön geschwungene Form bekommen hat. Dabei dürfen sich die Schreibenden an allem erproben, was zum Schreiben gehört: in Übungen zum Hineinfinden in Thema und Text und Einstieg, in Übungen zur Sprachästhetik und Präzision, zur Sinnlichkeit der Sprache und Pointierung. Freiheit und Ordnung. Damit die Texte rotbäckig und saftig werden. Auch später, im redaktionellen Alltag. Was nützen Tipps und Hinweise, wenn sie sich nicht in der Praxis bewähren dürfen?
Gemeinsam mit den Teilnehmern meiner Seminare räume ich geduldig die Hindernisse beiseite, die ihnen im Wege stehen, wenn sie einen Text schreiben. Sie dürfen sich spielend ausprobieren – wie im Kindergarten. Das Gymnasium kommt früh genug. Wenn sie sich ausgetobt haben.
Wer länger mit mir arbeitet, darf sich geduldig mit seinen Schreibhemmungen und seiner Angst vor Erfolg auseinandersetzen. Ich bin nicht ehrgeizig. Aber ich setze mich leidenschaftlich dafür ein, dass Begabung ihren Weg in öffentliche Aufmerksamkeit findet.
Dazu gehört eine präzise und konstruktive Rückmeldung auf die Texte. Humor ist dabei meine stärkste Waffe. Und Respekt vor der feinstofflichen Seite des Schreibens. Es geht immer um den ganzen Menschen, nicht um eine Maschine. Geduldig bin ich, bis der richtige Ton kommt. Und dann freue ich mich.






